3. Eintrag ins Logbuch

Kurzfassung:

  1. Storo
  2. Idrosee
  3. Maniva pass
  4. Iseosee
  5. Vivionepass
  6. Croce Domini
  7. Storo

 

Gleich nach dem Frühstück auf gemacht zum Idrosee, der Weg dorthin, über  Storo. Über eine wunderschön ausgebaute Strecke mit wunderschön breiten Kehren, Valle d´Ampola  genau das Richtige um in der Früh richtig warm zu werden. Das Video vom Passo Ampola ist nicht von mir. (An dieser Stelle hätt ich mal eine Frage… an die beiden Ducati-Fahrer aus FÜ…. : „macht man das, dass man sich beim Überholen in den Kehren dermassen dooooof in eine Gruppe fremder Motorradfahrer quetscht ???“ Ich hab´s ja nur von hinten gesehen, aber die Gesten der Gruppe schienen mir nicht wirklich Freundschaftlich)

IMG_0427
Ein kleiner Blick auf den Idrosee. Komisch, dass immer nur da die Sicht toll ist, wo man gaaanz schlecht stehen bleiben kann und wo man stehen bleiben kann sieht man fast nix.

Vom Lago d´Idro geht es zum ersten richtigen Pass mit Anspruch. Der Maniva-Pass. Ja, ich tät sagen, er gehört eindeutig zu den Uiuiui- Erlbnissen, und ja ich bin sehr Stolz dass ich den so gut, wenn auch langsam geschafft habe. Ich konnte nicht die Aussicht geniessen, weil ich dermassen damit beschäftigt war keinen Fahrfehler zu machen. Ein kurzer Blick in den Abgrund hat mich vermuten lassen, dass ich dort nie wieder gefunden worden würde. Aber ich hab´s geschafft ohne zu verkrampfen und ohne Angst, das ist nicht sooo selbstverständlich, weil so oft fahr ich solche Schweinepässe nu auch wieder nicht. Wären mir keine anderen Motorradfahrer entgegen gekommen, hätte ich die Vermutung gehegt, dass es sich um einen Radweg handelt. Bei uns wäre er, wenn überhaupt frei gegeben, als Wanderweg ausgewiesen gewesen.

 

 

 

Ich war wirklich hier ☺☺

 

Das Video ist nicht von mir. Bei mir war der Schotten-Teil allerdings etwas ausgiebiger. Nicht nur einfach Schotter, sondern auch viele recht große Brocken und alles ein wenig scharfkantig. Ich hab mich schon gefragt, ob die neuen Reifen das vertragen, denn vermutlich kommt der ADAC da oben eher selten vorbei.

Maniva Pass ist/war eine Herausforderung, Fahrspaß war es eher nicht. Aber ich bin sehr froh dass ich ihn gefahren bin. Ja, es wäre schade gewesen, wenn wir den aus gelassen hätten. Nach dem Maniva Pass (hier ein paar Daten in der Liste) sollte der Rest des Tages entspannter werden, ab jetzt nur noch Welness-Pässe bitte schön. So geht die Fahrt weiter zum Iseosee.

Gemächliche Kurven und wunderschöne Aussicht, kurz auch ein wenig getrübtem Fahrspaß (Wort wörtlich) durch diesen langen Tunnel in der Nähe vom See. (Sind diese italienischen Tunnel wirklich sooo konzipiert, dass man darin nicht ersticken kann? Ich fand speziell diesen Tunnel wirklich sehr gruselig)

 

 

 

Es kann nix mehr so Aufregendes kommen an diesem Tag. Dachte ich zumindest.

 

 

 

Und dann kam die Anfahrt zum Vivione. Ja, ok. Im Vergleich zum Maniva, war der Vivione ein Klacks, aber mal im Ernst, auf diesen Sträßchen kommen Autos entgegen und Motorräder ☺ Das meiste musste ich im 2. Gang fahren, teils mit gezogener Kupplung, weil die Kurven nicht zum Einsehen waren. Aber hier konnte ich wenigstens die Landschaft und Aussicht bewundern.  Froh war ich allerdings schon, dass mir kein Wohnmobil untergekommen ist oder vor mir war.

Oben angekommen! Ja, andere fahren da auch hin….☺

 

 

 

 

Dieses Video ist nicht von mir. Er fährt darunter,  wo ich hoch gefahren bin.

Die vielen anderen schönen Straßen (Schilpario, Bergamo….usw.) von diesem Tag konnte ich mir gar nicht recht merken. Immer nur die Stationen, an denen ich schnell ein paar Fotos machen konnte.

So wie den letzten Pass, bei dem wir fast die Ausfahrt nicht gefunden hätten, da hätte ich dann nochmal über den Maniva gemusst, damit ich zurück zum Quartier komme. Ich glaub da hätt ich gebockt und unten das Campen angefangen. Zweimal an einem Tag … na, ich weiß nicht 😦

Ist ja nochmal gut gegangen, der Croce Domini wurde gefunden und der ist wirklich suuuuper schön. Allein für den lohnt sich die Anfahrt nach Italien.

 

 

 

Schöne ausgebaute, weite Kehren, Landschaft, Wald und dann langsam über die Baumgrenze fahren. Ich bin mir ganz sicher, dass die Einheimischen Biker, den auch mal schneeeellllll nach Feierabend geniessen. Und, nein ich wollte nicht wissen, wieso die Leitplanken teilweise so komisch nach aussen gebogen sind.

 

 

 

Und von oben wieder runter vom Croce Domini. Dieser Film ist auch nicht von mir. Ich empfehle den Ton aus zu machen, so eine GS hört sich wirklich nicht gut an. 😉

Wieder unten, am Idrosee vorbei und über Storo auf zum Quartier. Es ist der Tag schon gut fortgeschritten und ich hab richtig, richtig Hunger…. Und Frauen und Hunger, ich kann euch ein Lied singen und jeder weiß, was das bedeutet… Und kurz bevor Ortsausgang Storo kommt, ist ein WOHNMOBIL vor mir auf der Straße !!! Ja ich weiß die dürfen auch, aber ich mit meine 49PS, bergauf !!! Die kann ich einfach nicht überholen und die fahren sooo langsam und dann, hab ich´s getan… Ich hab es in der Ortschaft überholt. Daß war nicht ganz korrekt, aber er ist in der Ortschaft auch voll langsam gewesen… und dann kam ja eh schon das Ortsende-Schild und die anderen Motorräder hinter mir… die ham´s auch gemacht. Das waren ja schon ein wenig schwerere Maschinen als meine, also die, hätten das danach ja auch noch geschafft. Dann wollt ich die ja eigentlich auch vorbei lassen, weil ich das bei den schweren Maschinen meistens mach. Aber dann hat mich der Hafer gestochen und ich hab mir gedacht „ne echt nicht, überhol mich doch wenn du kannst“ und weg war ich….. smmm… naja, bei einer Strecke die ich gut kenn, und diese kenn ich jetzt schon ziemlich gut, da ist meine Kleine schon sehr wendig und … die kann schon was… das sieht man ihr so ja nicht an. Auf jeden Fall, der hinter mir, hat mich nicht geschafft!! HA !! Das hat er ganz lange nicht geschafft und das war das aller, aller lustigste Erlebnis in diesem Urlaub. Und ich weiß, dass das niemand verstehen kann, der nicht selber Motorrad fährt. Ein Mann, ein Motorrad, sooo viel PS und der hat mich nicht geschafft. Ich kann´s gar nicht in Worte fassen ☺☺☺☺☺ Das glaubt mir keiner, der mich kennt.

Und dann kam ein LKW und ich musste bremsen. Das war wirklich sehr schade, weil den konnt ich natürlich wieder nicht überholen. Der hinter mir schon, weil bergauf überholen mit viel PS halt gar kein Problem ist. Macht aber nix ☺ Er und sein Kumpel waren dann auf Zimmer suche und sind auch im Albergo Silvana abgestiegen. Im ersten Moment, als sie bei uns auf dem Parkplatz standen, hab ich mich schon ein wenig zusammen reissen müssen. Aber er hat mich direkt angesprochen und dann konnt ich mir das Lachen einfach nicht mehr verkneifen. Der arme Kerl. Aber er hat die „Schande“ sehr gut weg gesteckt.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Herrn, für den Lustigsten Moment in meinem Urlaub und einen sehr lustigen Abend. Mein Lachen lässt sich nur noch operativ beseitigen. ☺☺☺☺

IMG_0460
Das war er 🙂 Er hat mich, quasi zu dem Foto aufgefordert :-)))

 

Polen in Österreich?

Ich war mir gar nicht so sicher, ob es eine gute Idee ist, heute ne kleine Runde zu fahren. Feiertag, langes Wochenende und Ferienende. Zu erwarten: Eigentlich nur verstopfte Straßen.
Aber ich hab es trotzdem gewagt.
Ich bin gleich um 7 Uhr heute morgen (15.06.2017) los gefahren und wollte nur meine Standardrunde drehen.
Aber um diese Zeit ist sogar am Feiertag so gut wie überhaupt nix los auf den Straßen.

Standardrunde wär gewesen: Inzell – Berchtesgaden – Obersalzberg – Bad Dürnberg – Dientner Sattel – Kössen – Schleching – Heim
Hab mich in Bad Dürnberg aber entschieden, heute wird ein „weiße Straßen Tag“

So bin ich von Hallein nach St. Kolomann, Wegscheid und Pichl. So hab ich ca. 30km Nebenstraße genossen.Mehr oder weniger Einspurig, der Teer nicht ganz perfekt, aber wunderschöne Gegend und sehr viele enge Kurven ☺☺ So schön, ich hab nicht mal mehr angehalten um ein paar Fotos zu machen. Ab Abtenau durch´s Lammertal. Ein Traum um diese Zeit, und dann weiter nach Filzmoos und entlang an der Dachsteingruppe. Ramsau, Rössing Weißenbach, so wie immer. Nein es hat sich doch noch nicht abgenutzt, es ist immer noch super toll in dieser Region.
Nach dem Sölkpass, dann mal eine neue „weiße Straße“ ausprobiert. Krakaudorf und Krakauebene, fast bis Tamsweg. Auf der Strecke hat sich bei mir so richtig Urlaubs-Gefühl eingestellt. Das Stück,  ca. 30km, kam mir genauso toll vor, wie der Würzpass, den ich am letzten Tag meines Urlaubs gefahren bin. IMG_0658

IMG_0660

IMG_0661

Heute hab ich Punkt 12 Uhr richtig Hunger bekommen. Echt wahr! Und wenn ich schon in der Gegend bin… noch einen kleinen Abstecher über den Katschberg, auch mal ein bischen was zum …ssssmmmm…. ☺ und ab nach  Kremsbrücke zum Mittagessen.  Eine super leckere Reh-Lasagne für 9,90€ mit Salat und das war dann auch noch eine Portion für so verfressene Motorradfahrer wie mich. Kann so ein Tag noch perfekter werden??
Ja er kann. Gleich nach dem Wirt geht es links hoch nach Vorderkrems, Innerkrems und/oder zur Nockalmstraße. Die hab ich aber ausgelassen und bin weiter Richtung Heimat, über Gruben und Mauterndorf und ab Twengerpass nach Obertauern. ( Sie bauen eine Autobahn den Berg rauf und wundern sich dann wenn sie wie eine Autobahn benutzt wird?? das denk ich mir jedes mal, wenn ich Obertauern fahre) IMG_0664.JPG

 

 

 

IMG_0666.JPG

Den Rest dann durch das Lammertal bis Golling. Kurzer Stop an meiner Lieblingstankstelle. Hier gibt es super gute Baguette, heute aber nur ein Eis, war ja noch pappsatt vom Mittag.

Dann noch ein klein wenig Autobahn. Schliesslich MUSS ich die Vignette vom Urlaub auch richtig auskosten 😦 und ganz ehrlich, es war so ein schöner Tag, da hab ich keine Lust mich mit allen Touristen über den Obersalzberg zu quälen.
Eigentlich war ja der Plan, nur ein wenig zu fahren und dann Motorrad und Fenster zu putzen, heißt ich wollte um 15Uhr zuhause sein.

Plan ist gescheitert ☺

Um 17.30 war ich daheim. Nix mehr wird heute geputzt. Jetzt nur noch glücklich und zufrieden auf der Terrasse sitzen und euch ein paar Zeilen schreiben. 🙂

 

noch kurzer stopp bevor das ende naht

 

IMG_0662
Irgendwo zwischen Kremsbrücke und Gruben
IMG_0663
Irgendwo zwischen Kremsbrücke und Gruben

 

 

 

 

Ich bin ganz traurig…

weil mich mein Liebster heute verlassen hat 😦 .

Deswegen sitze ich am Schreibtisch vor meinem PC und zeige euch, was ich heute vollendet habe.

Ein neues Schmuck-Regal musste her und da ich noch eine Palette in der Garage hatte…. habe ich Nähmaschine und Motorrad mal links liegen lassen und statt dessen mal wieder zu Bohrmaschine und Schleifmaschine gegriffen.IMG_0554

Das war jetzt aber das letzte Regal. Diesmal bin ich mir ganz sicher… vermutlich ….genau so sicher wie nach den letzten fünf Regalen ☺☺

Da ich gerade soooo einen Lauf hatte, hab ich mir das „Regal“ für die Reißverschlüsse auch gleich vor geknöpft und endlich an die Wand geschraubt.

IMG_0566.JPG

Mein Liebster ist übrigens der Laptop, der mir für gemütliche Blog-Beiträge auf dem Sofa, überlassen wurde. Und genau dieser hat mich heute verlassen, da er scheinbar beschlossen hat, dass er in den Laptop-Himmel möchte.

Oder so 😦  aber mit dem Problem werd ich mich ein ander mal beschäftigen.

2. Eintrag ins Logbuch ☺

Kurzfassung:

  1. Arco
  2. Monte Bondone
  3. Trento
  4. Caldonazzo See
  5. Pergine Valsugana
  6. Fersental

Ein guter erster Tag in der neuen Umgebung.

Ich habe vor dem Frühstück noch ein wenig Zeit (es erst am 8 Uhr) und mich auf eine kleine Erkundungs-Tour durchs Dorf gemacht.

Zu Fuß, schadet ja nix, wenn die mitgebrachten Turnschuhe auch benutzt werden.

IMG_0403
Erst einmal ein ausgiebiges Frühstück, ich hab nicht alles auf´s Foto bekommen.

Sehr nett, Brotwaren und Kaffee werden serviert ☺

 

 

 

Gesattelt wird so auf halb 10 Uhr und dann, mit einem KM-Stand von 67047, an die nächste Tanke. In Arco. Die kenn ich noch von meinem letzten Ausflug in dieser Gegend. Hier gibt es ganz ausgezeichnete Panini und lecker Cappuccino. 😉

Na, vielleicht sollt ich doch mal mein Projekt starten
„Schlemmerreise Tankstelle“
Von Arco aus ist die Auffahrt auf den Monte Bondone, wie fast alle Pässe in Italien und Südtirol wunderbar ausgeschildert. Von dieser Seite ist der Berg eigentlich eine richtige Strecke zum Heizen (ich natürlich nicht) allerdings sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen oben nicht direkt überflüssig, sonst wird es ganz schön knapp beim großen Parkplatz , da wär ich fast rein gerauscht ( das war einer der Uiuiui Momente) oder war ich nur ein wenig abgelenkt, von so eine Gruppe schnittiger Motorradfahrer?

IMG_0423
Die Abfahrt hat um einiges mehr zu bieten. Schöner Belag und wirklich sehr schöne Spitzkehren, das macht, jetzt wo ich´s endlich kann echt mehr Spaß.

Nicht nur „Fahren“ auch „Landschaft“ :

Nach soviel Fahrspaß, dann eine ausgiebige, unfreiwillige Stadtrundfahrt durch Trento, nach ca. 1 Stunde kann ich reinen Herzens sagen: „Bozen ist schöner :-)“ und bin froh endlich wieder aus der Stadt raus zu sein.
Weiter am Caldonazzo See entlang und ein schönes Tässchen Kaffee in Pergine getrunken.
Mehr oder weniger durch Zufall Fersental entdeckt. War eine sehr schöne Entschädigung, dafür, dass das angepeilte Ziel, Passo di Rolle, sich an diesem Tag dermassen hartnäckig versteckt hat. (Pass bloß auf, ich komme wieder und dann find ich dich auch)
Die Zeiger sind mittlerweile auf 15 Uhr vorgerückt, der Rückweg steht nun auf dem Plan. Die Kaiserjägerstrasse hab ich für mich als zu schwer eingestuft um diese Tageszeit. Film nicht von mir

Die hatte ich letztes Jahr mal auf dem Programm…. In diesem Urlaub wollte ich nur einfach Pässe fahren….Da wusste ich noch nichts vom nächsten Tag(☺☺☺)  Zurück über den Monte Bondone… Ich könnt den ja auch gerne 3 mal fahren (Tornante Aufwärts sind einfach noch sehr viel schöner), aber das tut man ja nicht und Frau natürlich auch nicht. Statt dessen zur Entschädigung einen leckeren Kuchen gegessen und einen, wie sollt es anders sein, Cappuccino getrunken.
Der Rückweg hat den Km-Stand dann doch soweit in die Höhe schnalzen lassen, das ein Tankstop nötig war. Gleiche Tankstelle in Arco.
Ach wie geil…. durch den Feierabend Verkehr zurück zum Quartier gequält und um 18 Uhr eingelaufen.

1. Eintrag ins Logbuch der Sternenflotte

Kurzfassung:

  1. Autobahn bis Innsbruck
  2. Alte Brenner Straße
  3. Penserjoch
  4. Bozen
  5. Mendelpass
  6. Südtiroler Weinstraße
  7. Molvenosee
  8. Tennosee
  9. Gardasee
  10. Ledrosee

Mittwoch in der Früh gleich um 8 uhr gestartet mit einem niedlichen KM-Stand von 66606 km. Und ich war mir ganz sicher: “ dass muss eine Glückszahl sein“

IMG_0358.JPG
Mittwoch in der Früh gleich um 8 uhr gestartet mit einem niedlichen KM-Stand von 66606 km. Und ich war mir ganz sicher: “ dass muss eine Glückszahl sein“

War´s ja dann auch ☺

 

 

 

 

 

 

 

 

Erst mal ab auf die Autobahn bis Innsbruck, geschmeidige 140km bei 100km/h, das gefährlichste ist einfach, dass ich nicht fest schnarchend von der Karre falle. Unterwegs denk ich dann immer: “ Könnt ja schneller… wenn man mich ließe. “

Aber ich fahr dann doch brav nach Vorschrift, ist einfach zu teuer, wenn der I-GL eingeschaltet ist und er ist immer eingeschaltet auf der Innsbrucker Autobahn. Am Montag bin ich genauso brav heim-geigelt. Laaangweilig…..

Über die Alte Brennerstraße , zum Penserjoch, unten durch´s Sarntal zum Mittagessen in der Imbiss-Station, die sich über die Jahre dann mittlerweile zu einem richtig guten Lokal entwickelt hat.

 

Sarner Imbiss. Nix mehr mit Selbstbedienung.

IMG_0367
Es gab was leichtes … Schweinshaxe mit Pommes und Cola für 14.-€.

Endlich wird es auch ein wenig sonniger und wärmer und mein Pulli, den ich bisher nicht umsonst an hatte (beim Start in Grabenstätt waren es 15 Grad und seeehr grau in grau) verschwindet im Topcase.

 

Vom Penser aus wollt ich eigentlich übern Ritten und durchs Eggental nach Bozen, allerdings hat es doch ein wenig länger gedauert die Haxe zu essen, drum die direkte Route zum Mendelpass gewählt. Kleine Stadtrundfahrt in Bozen bei mittlerweile ca.30 Grad gemacht, ich glaub wir sind da irgendwo nicht richtig gefahren, so hab ich die Altstadt von Bozen auch mal gesehen. Das Innenfutter meiner Motorradjacke verschwindet auch im Topcase ☺

Deeer Mendelpass….Eine Reise wert… und wenn dann auch noch so der maßen wenig Verkehr ist, macht er gleich dreimal soviel Spaß. Und kurz vor ganz oben…. musste ich dann fest stellen, dass die Gesperrt – Schilder nicht nur zur Dekoration aufgestellt waren. ☺☺

Aber Leute, Hand aufs Herz:

  1. Die Straße sah Top aus.
  2. Ich war nicht die einzige die es probiert hat. Ich schwöre…☺☺
  3. Einige Radfahrer haben´s auch nicht wahr haben wollen.

An der Stelle mal schnell eine Frage an die Kelheimer Truppe die das soooo extravagant in der nicht einsehbaren Kurve gestanden ist. Die, die dann einfach ohne Spiegel schauen losgefahren ist, als ein Auto und ein Motorrad (ich) auf selber Höhe waren… Ich wollt nur mal Fragen, ist das normal, dass, wenn man oben an einem Gesperrt-Schild umdrehen möchte, einfach in alle Richtungen los fährt und rückwärts schiebt und rollt, das die anderen Motorräder (ich) dabei einfach ignoriert werden??? Vom rücksichtslosen überholen red ich gar nicht erst Jungs.

Das war übrigens keiner meiner Uiuiui Momente  ;- )

Da der Mendelpass nicht dazu beigetragen hat am Lago di Sta.Giustina zum leckeren Cappuccino zu kommen. Haben wir die Route umgemodelt sind entlang der Weinstraße nach Mezzocorona und Mezzolombardo gefahren. Einfach hier eine kleine Kaffeepause eingelegt. Leicht orientierungslos hab ich den Kellner gefragt wo ich bin und wo der Molvenosee ist. Sehr nett übrigens, die Italiener ☺

Wunderschöne Strecke zum Molvenosee und auch ein wunderschöner See. Das Wasser hat eine unglaubliche Farbe. Von hier ist der Gardasee dann auch super ausgeschildert und nur noch ein Klacks.

IMG_0383IMG_0381IMG_0379

Man soll ja immer viel trinken…. drum hab ich dann am Tenno See nochmal eine Pause einlegen müssen. Eilt ja nix, wenn man Urlaub hat, wir sind ja nicht auf der Flucht.

 

Das letzte Stück vom Gardasee IMG_0393.JPGzum Ledrosee kannte ich noch von meiner letzten Tour. Durch einen ewig langen Tunnel (eine nette Erfrischung) noch die eine oder andere Tornante (ich müsst lügen, jetzt bin ich die Strecke so oft gefahren, aber ich weiß echt nicht wie viele es sind)

Und ganz am Ende vom Ledrosee das angestrebte Ziel. Albergo Silvana. Zimmerpreise echt human (30€ EZ mit Frühstück), der Bierpreis nicht ganz so human (4€ selber Schuld, wenn man in Italien keinen Wein trinkt☺), dafür aber ein recht spendierfreudiger Wirt.

Super schöne Zimmer mit Super Bad und super Bett, Super Essen, Super nettes Personal…. Die Zimmer waren wirklich wie in ihrer HP. ( oh ich muss noch bewerten ☺☺ und gerne diesmal auch noch)

Sehr EMPFEHLENSWERT !!!

 

 

 

Da bin ich wieder. ..

Sitze nach dem Urlaub bei Würstchen vom Brenner auf der Terrasse und kann auf die schnelle nur sagen: 

Es waren 2293 km Momente voller Glück, Herausforderungen und Erfolgserlebnisse, schwitzen und frieren, super lustig und auch ein paar Uiuiui Momente.

Quartier super, Essen super, Pässe suuuuper….

Fortsetzung folgt: -)